Ich betrachte die Geschichte nicht aus staubigen Archiven, sondern aus dem Sattel. Als Geschichtsinteressierter fasziniert mich die ungeschönte Realität des Dreißigjährigen Krieges – eine Epoche voller Umbrüche und dunkler Geheimnisse.
In meinen historischen Krimis verbinde ich akademische Präzision mit der Erfahrung eines Reiters: Ich weiß, wie sich Zügel in klammen Händen anfühlen und wie der Boden unter Hufen bebt. Für mich ist Forschung die Detektivarbeit, die meinen Romanen Leben einhaucht.
Tauchen Sie ein in eine Welt, in der historische Fakten auf Hochspannung treffen.
Es ist mein Anspruch, nicht nur an der Oberfläche zu kratzen, sondern die tiefen gesellschaftlichen und politischen Verwerfungen dieser Zeit freizulegen. Doch reine Fakten erzählen noch keine Geschichte – sie bilden nur das Skelett.
Das Fleisch an den Knochen meiner Erzählungen stammt aus meiner Erfahrung als Reiter. Wenn ich über Melder schreibe, die durch schlammige Hohlwege jagen, oder über die berittene Söldner des 17. Jahrhunderts, dann weiß ich, wovon ich spreche. Ich kenne den Geruch von Leder und Pferdeschweiß, das rhythmische Beben des Bodens und die instinktive Verbindung zwischen Mensch und Tier. Diese unmittelbare Perspektive erlaubt es mir, historische Krimis zu schreiben, die sich nicht nur authentisch lesen, sondern sich auch so anfühlen.
In meinen Romanen lade ich Sie ein, die staubigen Pfade der Geschichte zu verlassen und direkt ins Geschehen einzutauchen. Hier verbinden sich Akribie und erzählerische Spannung zu einem Erlebnis, das die Vergangenheit lebendig werden lässt.